Die besten Wassersport-Locations auf den Kanarischen Inseln

Egal wie entspannt ein Tag am feinen Sandstrand auch sein mag, ein ganzer Urlaub kann so nicht gefüllt werden. Glücklicherweise bietet das Meer der Kanarischen Inseln zahlreiche Möglichkeiten, um die Tage sportlich und aktiv zu verbringen. Wir verraten, wo die schönsten Strände zum Windsurfen, Tauchen und Schwimmen zu finden sind.

Hauptteil

Die sportliche Reise über die Kanaren beginnt auf Lanzarote - dem Vulkanidyll der Inselgruppe, das besonders für seine aktive Windsurfing-Szene bekannt ist. Egal, ob Einsteiger oder Balance-Profi - auf Lanzarote findet jeder Sportler den richtigen Anlaufpunkt. Novizen finden am “La Caleta de Famara” den idealen Einstieg. Über mehrere Kilometer zieht sich der lange Sandstrand; das davorliegende Meer wird weder von steilen Küsten noch von gefährlichen Felsen gesäumt. Wer sich erstmals an Windsurfen traut, braucht also keine Angst vor Unwegsamkeiten haben. Ein weiterer Vorteil: Der Wind am “La Caleta de Famara” weht mit konstanten Geschwindigkeiten; ein Verreißen des schweren Segels kann damit so gut wie ausgeschlossen werden. Der Wind sorgt im Übrigen auch dafür, dass Kitesurfer den Strand gerne besuchen und ihre Runden über das Wasser ziehen.

Kanarische Inseln: Windsurfen als Sport Nummer 1

Ein weiterer Tipp für Windsurf-Fans: Der “Playa El Medano” auf Teneriffa gehört zu den beliebtesten Surf-Spots der Kanaren und ist gleichzeitig einer der schönsten Strände der Inselgruppe. Der helle Sandstrand sieht auf den ersten Blick nach dem perfekten Platz zum Entspannen aus, ist es jedoch nicht wirklich. Der stramme Wind sorgt dafür, dass Buchseiten wild umher fliegen und Surfer ideale Bedingungen vorfinden, um mit Höchstgeschwindigkeit über das Meer zu rauschen. Auch die ansässigen Händler erkannten die sportliche Zielgruppe und versorgen diese mit frischen Salaten, fruchtigen Cocktails und leckeren Säften. Fun Fact: Bei Ebbe dehnt sich der Naturstrand auf drei Kilometer Länge aus und ist damit der größte Strand der kanarischen Insel Teneriffa.

Playas de Güigüi: Abenteuerlicher Weg zum Traumstrand

Etwas abenteuerlicher wird es auf Gran Canaria. Der “Playas de Güigüi” ist eines der öffentlichsten Geheimnis der gesamten Kanaren. Viele Touristen haben bereits von dem legendären Sandstrand mit der üppigen Fauna gehört - doch die wenigsten bekommen ihn zu Gesicht. Der Grund dafür ist der unwegsame Weg. Zum “Playa de Güigüi” fährt man nicht mit dem Auto. Stattdessen sind mehrere hunderte Höhenmeter und ein abenteuerlicher Wanderpfad zu bewältigen. Mindestens zwei Stunden sind einzuplanen, wenn man den Strand selbst erleben möchte. Belohnt wird man bereits nach einer knappen Stunde: Wenn die ersten steilen Anstiege bewältigt wurden, blickt man hinab auf das Meer und hinein in die zerklüftete Bergwelt. Und wenn man den Weg komplett überstanden hat und die Füße erstmals in den feinen Sand setzt, erlebt man ein besonderes Gefühl der Glückseligkeit. Wer immer noch nicht genug Aktivität hatte, kann am “Playas de Güigüi” ideal schnorcheln oder gemütlich über die Wellen der sanften Meeresbucht schwimmen.

Bild: 
Las Canteras - Gran Canaria