Kanarische Bananen sind umweltfreundlich!

Heute wird viel über Lebensmittel aus regionalem Anbau diskutiert. Das hat unter anderem den Grund, dass diese Produkte deutlich geringere Schadstoffemissionen durch den Transport verursachen als Produkte, die aus anderen Ländern oder sogar anderen Kontinenten eingeführt werden müssen. Doch wie sieht es eigentlich mit den Bananen aus?

Zertifikat-Erneuerung für kanarische Bananen

Die Dessertbanane ist hierzulande sehr beliebt und stammt eigentlich aus Südostasien. Auf den kanarischen Inseln wurde diese schon um das Jahr 1400 auf Plantagen angebaut, wofür die Spanier verantwortlich waren. Von hier aus gelangte die Frucht dann auf den amerikanischen Kontinent. Da diese Bananen während der Produktion, Reifung und Vertrieb einen relativ niedrigen Kohlenstoff-Fußabdruck hinterlassen, wurden die kanarischen Bananenerzeuger von der AENOR mit der Zertifikat-Erneuerung belohnt.

CO2-Emissionen halten sich in Grenzen

Nur 248,95 g CO2 sollen pro kg. Bananen anfallen. Wie wenig das ist, zeigt sich am Beispiel eines Kühlschrankes mit Gefrierfach, der schon in zwei Stunden durch den seinen Strombedarf über 270 g CO2 produziert. Zurückzuführen sind die niedrigen Emissionen auf die guten Praktiken, die während des Bananenanbaus auf den Kanaren eingehalten werden: Die Ressourcen für Reifung und Transport werden effizient genutzt, so dass die kanarischen Bananen auch als Symbol für Nachhaltigkeit und Umweltschutz betrachtet werden können.

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Ökologisch angebaute Bananen auf den Kanaren