La Gomera – Ein neuer Spot für Paraglider

Als zweitkleinste Insel des kanarischen Archipels wird La Gomera meist von Touristen vernachlässigt. Während sich auf den großen Schwesterinseln Teneriffa und Gran Canaria jährlich Hunderttausende Touristen tummeln, besuchen die wenigsten La Gomera. Zwar ist die Insel noch nicht so touristisch erschlossen wie die großen Inseln der Kanaren, doch genau das sollte dafür sorgen, dass in Zukunft immer mehr den Weg auf die Insel antreten. Zudem haben die Verantwortlichen, mit der Hoffnung den regionalen Tourismus zu stärken, entschlossen, im Bezirk Agulo eine weitere Startbahn für Paraglider zu errichten.

Eine Insel für Aktivtouristen

Aufgrund der Größe der Insel und deren morphologischen Aufbau gibt es hier keinen Flughafen und die Insel muss also per Fähre von Teneriffa aus angefahren werden. Auf der Insel gibt es viele kleine Dörfer und Buchten, die teilweise nur durch längere Wanderungen erreicht werden können. Auch die wichtigen Sehenswürdigkeiten sind meist Naturphänomene, die nur zu Fuß erreichbar sind. So sollte jeder, der Gomera besucht, sich darauf einstellen körperlich sehr aktiv zu sein. Neben den Naturphänomenen, die es zu besuchen gilt, sind es vor allem die guten Bedingungen zum Flaschentauchen, Surfen und Radfahren, die Besucher auf die Insel locken. Zudem wurde vor Kurzem eine Paragliding-Startbahn eingerichtet, um noch mehr Touristen auf die Insel zu locken.

Abgeschiedenheit genießen

Da La Gomera relativ klein und nur mit der Fähre erreichbar ist, liegt die Insel etwas abgeschieden von den Touristenströmen. Es kommen zwar täglich viele Touristen, um im Zuge einer Tagestour die Insel zu erkunden, allerdings gibt es noch wenige große Hotelanlagen, wie sie auf den großen Inseln der Kanaren üblich sind. Neben diesen Hotelanlagen, die in den größeren Orten verstreut über die Insel liegen, gibt es immer mehr private Ferienwohnungen, in denen man während des Aufenthalts übernachten kann. Ferienwohnungen bieten, im Gegensatz zu Hotels einige Vorteile. Neben dem direkten Kontakt zu Einheimischen fühlen sich Urlauber in einer voll eingerichteten Wohnung wohler, als in einem Hotelzimmer. Einer der größten Vorteile ist aber die Abgeschiedenheit. Aktivurlauber, die sich während ihres Aufenthalts auf der Insel viel bewegen und einiges erleben möchten, suchen häufig Abgeschiedenheit und Ruhe. Auf den Kanaren gibt es dafür kaum bessere Möglichkeiten, als die Buchung einer Ferienwohnung oder eines Appartements auf La Gomera.

Vulkanismus und dessen Folgen live erleben

Wie der ganze kanarische Archipel ist auch La Gomera vulkanischen Ursprungs und hat sich vor mehr als 10 Millionen Jahren gebildet. Neben den verschiedenen vulkanischen Gesteinsarten findet man in den Tälern auch Sedimentgesteine. Auf der Insel ist bei La Cantera noch ein Vulkankrater zu erkennen und es haben sich zudem viele andere vulkanische Formationen wie der der Roque de Agando gebildet.

Einzigartige Flora und Fauna kennenlernen

Die Insel verfügt aufgrund der ungewöhnlichen Morphologie über sehr unterschiedliche Vegetationszonen. Während sich in den höheren Lagen des Nordens Lorbeerwälder befinden, leben an den Küsten hauptsächlich Pflanzen, die auf feuchte, salzhaltige Meeresluft angewiesen sind. Im Zentrum der Insel hingegen liegt im Nationalpark Garajonay ein ganz besonderer Wald. Der immergrüne Nebelwald begeistert mit hohen Farnen und vielen Ästen, die mit langen Bartflechten und Moos bewachsen sind. Zudem fließen einige Flüsschen kaskadenartig in Richtung Küste.

La Gomera – einzigartiger Aktivurlaub

Auf La Gomera kommen also vor allem Aktivurlauber auf ihre Kosten. Besonders Wanderer, Radfahrer, Taucher und Surfer zieht es auf die kleine Kanareninsel. Durch das Anlegen eines geeigneten Startplatzes für Paraglider kommen auch immer

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